„Von Angesicht zu Angesicht“ Heute. Gott. Glaube

Programmüberblick (Stand: Februar 2020)

Datum / Uhrzeit Veranstaltungsort(e) Programm
Freitag, 3. Juli
Ab 9.30 Uhr Innenstadt Thematische Stadtspaziergänge („Graz - European City of Reformation!“; „Graz klassisch: Lassen Sie sich verzaubern!“; „Graz: Solidarität macht Zukunft!“)
09.00 Uhr – 15:00 Uhr Messe / Stadthalle Registrierung der Teilnehmenden
16.00 Uhr – 18:00 Uhr Messe / Stadthalle Feierliche Eröffnung: Fest der Begegnung, gemeinsames Singen
18.00 Uhr – 19:30 Uhr Messe / Stadthalle Abendessen
20.00 Uhr – 21.45 Uhr Innenstadtkirchen/-orte Mehrsprachige Gottesdienste in zehn evangelischen und katholischen Innenstadtkirchen
22.00 Uhr – 23.15 Uhr Landhaushof Offenes Taizé-Singen
Samstag, 4. Juli
9.00 Uhr –    9.30 Uhr Messe / Stadthalle Morgenandacht und gemeinsames Singen
 9.30 Uhr – 11.00 Uhr Messe / Stadthalle Keynote Speech mit Miroslav Volf und anschließendes Podium mit Heinrich Bedford-Strohm
11.00 Uhr – 12.30 Uhr Messe Bibelarbeiten in unterschiedlichen Sprachen und Formen zu Joh. 20, 11-18
12.30 Uhr – 14.00 Uhr Messe / Stadthalle Mittagessen und offenes Singen
14.00 Uhr – 16.00 Uhr Innenstadt Thematische Stadtspaziergänge („Graz - European City of Reformation!“; „Graz: Solidarität macht Zukunft!“) und Projektbegegnung („Interreligiöses Graz“)
14.00 Uhr – 16.00 Uhr Messe Workshops zu verschiedenen Themen (u.a. Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung, sozialer Zusammenhalt, Diaspora, Lebensformen, Europa und die Kirchen, Vergangenheitsbewältigung nach 1989, Umgang mit sozialen Medien, Inklusion, vergessene Re(li)gionen in Europa, Musik, Theater, Sport, Tanz)
16.30 Uhr – 18.00 Uhr Messe / Stadthalle Bischofsforum Jugendliche begegnen Bischöfen und Kirchenleitenden aus den beteiligten Ländern und diskutieren über Zukunftsfragen
18.00 Uhr – 19.00 Uhr Messe / Stadthalle Abendessen
19.30 Uhr – 22.00 Uhr Stadtpark Open Air-Konzert / parallel Bischofsempfang (geschlossene Veranstaltung)
19.30 Uhr – 21.30 Uhr Innenstadt Thematische Stadtspaziergänge („European City of Reformation!“; „Graz: Solidarität macht Zukunft!“)
20.00 Uhr – 22.00 Uhr Innerstadtkirchen/-orte  Church Night: Konzerte mit Chören aus den beteiligten Ländern
Sonntag, 5. Juli
10.00 Uhr Stadtpark Ökumenischer Abschlussgottesdienst
Das Motto wird in vielfältiger Form aufgegriffen:
  • Prominente WissenschafterInnen im Diskurs mit PolitikerInnen
  • Bischöfe und kirchenleitende Persönlichkeiten im Gespräch mit Menschen unterschiedlicher Generationen, Konfessionen und Länder
  • Vortrag des renommierten Theologen Miroslav Volf (Professor an der Yale University, USA)
  • Workshops und Diskussionen
  • Gottesdienste und Bibelarbeiten
  • Sport und Spiel
  • umfangreiches Jugendprogramm
  • Stadtführungen
  • Theater und Gesang
  • Laute Bläser, leise Töne und Open-Air-Konzerte
  • Gemeinsam Essen, feiern und singen
Das sind die Themen:
  • Klima
  • Migration
  • sozialer Wandel
  • gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen nach 1989
  • künstliche Intelligenz
  • soziale Medien
  • Digitalisierung
  • Europa
  • Minderheiten
  • Geschlechterbeziehungen
Drei Bibelstellen stehen im Zentrum:

Der Herr bei Abraham und Sara in Mamre, Genesis 18,1-14.

Der Predigttext am Freitagabend in den dezentralen Eröffnungsgottesdiensten:

"1 Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 4 Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum. 5 Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast.

6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feines Mehl, knete und backe Brote.

7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab's dem Knechte; der eilte und bereitete es zu. 8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.

9 Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt. 10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes. 11 Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise. 12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren, und auch mein Herr ist alt!

13 Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin? 14 Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben."

Maria Magdalena, Johannes 20,11-18.

In den Bibelarbeiten am Samstagvormittag denken wir darüber nach nach:

"11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein 12 und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. 13 Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.

14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist.

15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. 16 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!

17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe."

Das heilige Zelt. Gott begegnet Mose, Exodus 33, 7-23.

Am Sonntag hören wir die Predigt über Moses Begegnung mit Gott:

"7 Mose aber nahm das Zelt und schlug es draußen auf, fern von dem Lager, und nannte es Stiftshütte. Und wer den Herrn befragen wollte, musste herausgehen zur Stiftshütte vor das Lager. 8 Und wenn Mose hinausging zum Zelt, so stand alles Volk auf, und jeder trat in seines Zeltes Tür und sah ihm nach, bis er ins Zelt hineinging. 9 Und wenn Mose ins Zelt hineinging, so kam die Wolkensäule hernieder und stand am Eingang des Zeltes, und der Herr redete mit Mose.10 Und alles Volk sah die Wolkensäule am Eingang des Zeltes stehen, und sie standen auf und neigten sich, ein jeder in seines Zeltes Tür. 11 Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück; aber sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, wich nicht aus dem Zelt.

12 Und Mose sprach zu dem Herrn: Siehe, du sprichst zu mir: Führe dies Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden. 13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist. 14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten. 15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf. 16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind? 17 Der Herr sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.

18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des Herrn vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21 Und der Herr sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen."

Das Programm im Detail (Stand: Februar 2020)


Das Programm wird laufend erweitert.